Edvard rocks your world!

Ich stelle eure Welt auf den Kopf!

Hallo, mein Name ist Edvard. Nun, zugegeben, eigentlich nicht. Edvard ist ein Pseudonym. Aber ich möchte, dass ihr mich als Edvard kennenlernt und mich auch so nennt.

Ich möchte mit euch über ein sehr ernstes Thema reden. Das Thema heißt Depressionen. Das ist eine sehr schwere seelische Erkrankung, unter der sehr viele Menschen leiden. Auch ich gehöre dazu. Auf der anderen Seite werden Menschen mit Depressionen nach wie vor stigmatisiert. Ihnen wird Faulheit vorgeworfen. Sie sollen sich mal nicht so anstellen und einfach positiv denken, dann wird das schon wieder.

Ich möchte dem meine eigene Erfahrung entgegensetzen. Ich möchte hier von höchstpersönlichen Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen erzählen, die euch helfen sollen zu verstehen, dass eine Depression keine Faulheit ist, kein Anstellen und auch keine Ausrede – wofür auch immer.

Ich werde in diesem Blog sehr offen sein und über mein Innerestes sprechen. über meine Gefühle und Gedanken. Ich werde sehr viel von mir preisgeben. Aber ich werde mich auch schützen.

Meine wahre Identität werde ich aus diesem Grund in diesem Blog nicht preisgeben. Es wird auch kein reguläres Impressum geben. Der Schutz meiner Person und meiner Privatsphäre ist mir in dem Fall wichtiger als die Erfüllung von Vorschriften. Wer mit mir Kontakt aufnehmen will, kann das über ein verschlüsseltes Kontaktformular tun. Wenn du mir deinen PGP-Key mitschickst, kann ich dir auch verschlüsselt antworten.

Du fragst dich vielleicht, warum ich dieses Blog „Edvard rocks your world!“ nenne. Nun, „to rock someone’s world“ bedeutet auch so viel wie jemanden aufrütteln. Und das möchte ich mit diesem Blog. Ich möchte euch aufrütteln und euch ein Problem bewusst machen, das viele Menschen betrifft.

Und last but not least bleibt natürlich die Frage, warum ich mich ausgerechnet Edvard nenne. Der Hauptgrund für diese Wahl ist, dass Edvard auch der Vorname eines berühmten Malers, Edvard Munch, ist. Munch selbst litt unter einer sogenannten bipolaren Störung, also einem Wechsel von manischen und depressiven Phasen. Er hat einige sehr schöne Bilder gemalt, die sich darauf beziehen. Das bekannteste ist sicherlich „Der Schrei“, von dem es sogar mehrere Varianten gibt. Aber auch Bilder wie „Melancholie“, „Verzweiflung“ oder „Angst“ symbolisieren die Thematik auf für mich eindrucksvolle Weise.

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