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Die Leichtigkeit des Seins

In der letzten Zeit habe ich öfter mal nachgedacht, was mir eigentlich fehlt, was ich gerne hätte. Das sind natürlich ganz viele Dinge, die sicherlich alle kennen, die mit Depressionen zu kämpfen haben. Mehr Antrieb, mehr Freude am Leben, weniger Grübeln, weniger Gedanken darüber, ob ich alles richtig – oder besser: ob ich nicht alles falsch mache, also weniger Selbstzweifel und damit auch weniger Verzweiflung. Um nur einige Beispiele zu nennen.

Letztlich habe ich aber festgestellt, dass man diese ganzen Dinge unter einem Stichwort zusammenfassen kann: Die Leichtigkeit des Seins. Die Fähigkeit, das Leben auch mal leicht zu nehmen, sich nicht über alles Gedanken zu machen, nicht alles in Frage zu stellen, was man tut, nicht ständig an sich selbst zu zweifeln – und zu verzweifeln. Und daraus folgend die Fähigkeit, wieder Freude zu empfinden, Dinge genießen zu können. Abschalten zu können.

Gelegentlich, wie schon seit geraumer Zeit bei mir, kommen dann natürlich auch noch widrige äußere Umstände hinzu wie etwa ständige gesundheitliche Probleme und eingeschränkte Mobilität. Auch diese Umstände tragen natürlich nicht zur Leichtigkeit des Seins bei und erhalten die oben geschilderte Selbstwahrnehmung vielleicht auch mit aufrecht. Ein Teufelskreis.

Und nun frage ich mich: Wie bekomme ich sie zurück, die Leichtigkeit des Seins? Ich weiß, dass es sie gibt. Als Kind habe ich sie bestimmt schon einmal erlebt. Auch wenn ich weiß, dass ich auch damals schon depressive Phasen hatte. Aber seit geraumer Zeit ist sie weg. Einfach verschwunden.

Habt ihr sie vielleicht auf eurem Weg wiedergefunden, die Leichtigkeit des Seins? Wie habt ihr das gemacht? Eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren.

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